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Sprache ist ein zu schützendes Gut!

Oh ja! Richtig gehört! Soll ich mich jetzt wieder aufplusternd über sprachliche Divergenzen äußern, die unseren Altag so durchziehen. Nein. Es geht mir allein um diejenigen, die mit mir die Sprache als eine tolle Sache betrachten. Und vor allem die deutsche Sprache! Ich habe nichts gegen andere Sprachen, Englisch spreche ich fließend und englische Literatur ist ein muss für jeden Linguisten, naja, nich alles, aber einiges. Aber darum gehts heute ja garnicht. Worauf ich hinaus will ist, dass die deutsche Sprache sehr schwer zu bedienen ist. Kaum eine andere in der Welt hat so viele Regeln und Unterscheidungen. Nun, ich kenne nich alle, aber zumindest im romanischen Raum kann ich das fast versichern. Und auch Japanisch, mal von der Intonation abgesehen, hat viel einfachere Regeln als das deutsche.

 

Somit ist es also kein Wunder, dass immer mehr Menschen dazu neigen, sich der vernünftigen Benutzung des Wortes zu entziehen. Nun, man kann es ihnen auch kaum verübeln. Aber macht doch bitte mal folgendes Experiment: Wie jedes weiß (wissen sollte), besteht ein Satz mindestens aus einem Subjekt gefolgt von einem Prädikat. Nun, hört eure Mitmenschen an, lauscht ihren Menomen und überprüft dann selbst, ob da vollständige Sätze in den Raum hallen. Meistens eher nicht. Was auch nicht so schlimm ist, schließlich ist es ja gesprochen.

 

Aber man sollte nicht außer Acht lassen, warum die Menschheit sich der Sprache bedient! Informationsaustausch. Nichts anderes. Ich arbeite im Dienstleistungsgewerbe und da muss ich unter adnerem mit meinen Kunden reden, eigentlich fast nur. Und wenn da Jemand nun hineinstolziert und mir seinen Namen nennt, muss ich fast jedes Mal nachfragen. Nun, meine Ohren sind gewaschen also wird es wohl an der Ausprache meines Gegenübers liegen. Und genau da liegt das Problem. Sie können es einfach nicht. Ein Genuschel aus tausend Lautverschiebungen erreichen mich und daraus soll dann Schulze herausgefiltert werden. Na klar doch.

 

Auf der anderen Seite sind es genau diese Leute, dich mich schwärmen lassen, wenn es denn doch mal zu rethorischen Ergüßen auf hohem Niveau kommt. Ich bin Wortwirtzfanatiker. Ja, ich liebe es. Leider bin ich selbst nicht so gut in der Lage sowas zu kontruieren, aber ich bewundere die Wortkunst der Könner. Und das beinahe euphoorisch. Am höchsten Punkt meiner Begeisterung komm ich allerdings wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, genau dann, wenn mein Nachbar sagt: "Was hat er damit gemeint?"

 

Das musste einfach mal von der Seele. Vielleicht versuche ich meinen nächsten Beitrag stilvoll zu gestalten, als eine Art Homage an die Grundlage unseres modernen Lebens: Die Sprache.

 

bis demnächst. 

16.10.07 00:06


Lernlustfrustation

Seit Stunden hock ich nun über Stoff, der total trocken ist, den ich aber unbedingt brauche, um meine nächste Klausur zu bestehen. Nur leider habe ich überhaubt keine Lust zu lernen, im Moment hab ich wirklich besseres zu tun, z.B. nix! Das is nämlich meine Lieblingsbeschäftigung, einfach nix tun und da sitzen und sich berieseln lassen.... Aber die Pflicht ruft!

Ja, das war nur ein kurzer Hilfeschrei in die Welt, um mir wieder klar zu machen, dass lernen vielleicht dich nich unbedingt das schlimmste auf der Welt is, wenn ich mir wieder meine Nachbarn anschau.... Frei nach dem Motto: Schule is doch besser als Arbeit!

 

bis demnächst 

11.10.07 16:01


UnSicherheit

Ich fühle mich unsicher. Das kenne ich nicht. Es macht mir Angst. Das kennst wohl jeder. Ich bin noch jung und trotzdem grüßt mich manchmal das Murmeltier, wenn ich morgens meine Milch trinke. Ich bin leidenschaftlicher Milchtrinker. Das schon seid vielen Jahren. Es ist schon eine Art Gewohnheit geworden. Selbst wenn es arschkalt draußen ist und die Heizung nicht in Gang kommt, mache ich mir einen Tee oder Kaffee und dazu immer noch meine Milch. Gewohnheit eben, aber ich beklage mich nicht. Denn das ist das, was ich kenne und ich komme klar damit.


Ganz anders mein Leben zur Zeit. Meine Charakterzüge ordnen sich neu. Regressive werden dominant und verändern mich. Eigentlich glaube ich nicht daran, dass sich Menschen wirklich verändern können, es sind die veborgenen Wünsche, die sich bei Gelegenheit in den Vordergrund drängen. Ich habe eine große Veränderung in letzter Zeit erlebt. Danach dachte ich, endlich mal an mich zu denken und nur das zu tun, wozu ich lust habe. Dabei ist mir nur ein Fehler unterlaufen: Ich lebe nicht alleine auf dieser verdammten Welt! Die anderen sind da. Und ich muss mich mit meinen Mitmenschen auskommen, ob ich will oder nicht. Und meine Entscheidungen betreffen eben nicht nur mich, sondern beinflussen auch das Kollektiv, das mich umgibt.


Ich versuche mich zu entscheiden, ob ich an der nächsten Kreuzung links oder rechts gehen soll. Rechts, den alten Weg, so wie ich bisher klar kam und meine Rolle in meinem Umfeld warnehmen konnte. Oder links, der neue Mensch, den ich in den letzten Monaten kennengelernt habe. Ich weiß es noch nicht, aber die Entscheidung rückt näher.

Bis demnächst

10.10.07 00:15


Grillen grillen wohl eher nicht

Wo sind wir denn nur gelandet? Kann mir das mal einer sagen? Ist das tatsächlich der Platz im Universum, wo sich schon seid 10000 Jahren intelligentes Leben tummelt? Ich bezweifle das doch sehr stark!

 Ich meine, letztens war ich meine Verwandten besuchen. Die sind vor Jahren raus aufs Land gezogen um die Freiheit zu genießen, die so ein Landleben mit sich bringt. Nur haben sie wohl vergessen, dass es nicht nur reicht seinen Wohnraum ins Freie zu legen, nein auch der Geist sollte frei sein, aber davon will ich garnicht erst anfangen. Ich will nicht davon anfangen, dass dort sich ein Kneipenleben entwickelt und Neugeborene ein fester Bestandteil dieser Welt sind. Ich will nich davon anfangen, dass die Eltern sich hinter vorgeschobene Krankheiten der Kinder stellen um ihre eigene Unfähigkeit zur Erziehung zu vertuschen. Ich will nich davon anfangen, dass man mit 6 Jahren doch eigentlich sprechen können sollte, und zwar in Sätzen, so mit Tuwörtern und so.

 Aber dies scheinen alles utopische Wünsche zu sein, man wird angesehen wie das 8te Weltwunder. Bi sich schließlich eine gähnende Leere ausbreitet die von zwei Polen aufgespannt wird: Auf der einen Seite ist die Fassungslosigkeit, das es unserer Gesellschaft nicht gelingt solche Misstände abzufangen und auf der anderesn Seite herrscht Unverständnis darüber, was denn genau eigentich gemeint sei, so allgemein gesagt. Hä? bin ich denn jetzt völlig mischugge? Ja ne, schon klar, was ich denn wohl meinen würde, so allgemein. Die Leere hatte sich wohl offensichtlich in den Köpfen der anderen eingenistet und sich dort sehr wohl gefühlt.

Langsam fühle ich mich einsam. Richtig einsam, quasi LOST, nur das es hier keine anderen gibt, ich bin wirklich allein. Das komische ist, dass ich dabei nicht mal depressiv werde. Ich habe keinen Partner mehr, bin also allein, und meine Mitmenschen leiden förmlich, wenn sie Gespräche mit mir führen müssen. Es gibt kaum Leute, die mich wirklich verstehen und das ist ein Jammer. Unsere Gesellschaft ist infantil, so kommt es mir vor und ich als Opa mitten drin. Das mag überheblich klingen, aber es scheint fast wirklich so.

Ich hatte erst letztens eine Disskussion über die Intgelligenz eines MItmenschen. Ich sagte meinen Gegenüber, dass dieser jemand für sein Altereinfach zu intelligent sei und deshalb nicht verstanden werden kann, von wem denn auch. Darauf bekam ich dann die Frage, ob ich diese Person damit als dumm bezeichne. Ich weiß, so gehts mir jeden Tag!

Und dann ist da noch das gute Ding der Sprache! Kaum einer beherscht diese noch. Es ist fast, als ob man sich mit Schlagwörtern unterhalten müsste, um seine Forderung zu untermauern. Von sinnfreien Füllwörtern wie Alter, Ey und Jo und allen Kombinationsmöglichkeiten mal abgesehen. Selbst wenn solche Ausdrücke filtern würde, lauscht wirklich mal euren Gegenüber, was da an Information wirklich drin steckt. Ich reg mich jetzt zu sehr darüber auf, dass die meisten nich mal richtig konjugieren können und wohl gerade noch auf eine Party sind. Blutende Ohren bekommt man davon. Egal, ich habe zumindest schon mal eine Person gefunden, die sich mit Wortwitz auseinandersetzt und diesen auch versteht und ich finde es herrlich sich mit dieser Person zu unterhalten und es erfreut mien Gemüt bis ins unermessliche, dafür bin ich sehr dankbar.

Abgesehen davon, bis demnächst. 

27.9.07 00:07


Wenn Geistesabwesenheit zur Gewohnheit wird

Kennt das vielleicht jemand? Diese beständige Gefühl, immer und verdammt nochmal immer wieder die falschen Entscheidungen zu treffen? Dieses Gefühl, hätte man sich hier und da doch bloß anders entschieden, dann wäre man heute besser dran als man es gerade ist? Doch woraus resultieren solche Gedanken? Warum denkt man immer, es müsse einem noch besser gehen? Nun, eine Antwort liegt sehr nahe, und zwar dann, wenn man sich schlecht fühlt. Und vol allem dann, wenn diese negative Serie die man vermeintlich hat, aus diesen falschen Entscheidungen der Verganenheit hervorgeht. Ich fühl mich eigentlich fast ständig so. Dieses "was wäre wenn"-Gefühl steigert sich bis in eine Sucht hinein.

Wovon ich eigentlich berichten wollte, sind die zahlreichen Hohlkörper, die mich tag täglich umgeben. Sie reden mit mir, aber mein Mitteilungsdrang hält sich diesen Individuen gegenüber doch eher in Grenzen. Aber sie schnallen es nicht. Auf der andern Seite habe ich auch keine Wahl, denn es sind sclhießlich Kunden, und ich der im Dienstleistungsgewerbe tätig ist, wird dafür bezahlt sich damit auseinderzusetzen. Und wer auch mal hinterm Tresen gestanden hat, weiß genau wovon ich gerade hier berichte. Aber gegen diese Art von Mitgliedern der Gesellschaft kann eben nichts machen. Aber das allerschlimmste ist, dass ich gerade aus dem Fenster sehe und feststellen muss, dass genau solche Geistlosen sich in unserem Mehrfamilienhaus eine Wohung genommen haben. Schon schlimm genug mit dem ganzen Rest hier auszukommen und jeden Tag diese reality GZSZ-Kacka mitzumachen. Ich glaube, ich versinke in Melankolie, und das bis zum nächsten Blog. In tiefster Dankbarkeit meiner Leser gegenüber: bis demnächst.

22.9.07 19:13


Leben und leben lassen

Ich gehe fremd. Ich gestehe das ganz offen, denn heute sitze ich nicht an meinem PC zuhause sondern an dem meines Kumpels. Ja, so kommt es schließlich, dass ich das in kauf nehme um dennoch einen blog abzusetzen. Es macht mir also spaß! Aber jetzt muss ich schon wieder, bis demnächst.
21.9.07 22:08


Schon besser;)

So, nach anfänglichen miserfolgen habe ich es geschafft, ein einigermaßen gutes Layout zu gestalten. Der Platz rechts muss noch gefüllt werden, da werd ich mir dann bei Gelegenheit noch was einfallen lassen. Ansonsten hat sich in meinem Leben nicht viel getan, aber als Anlehnung an den Titel wird es also ab jetzt in unregelmäßigen abständen etwas über mich zu erzählen geben, mal sehen was sich so tut.

 

Bis dahin, gutn8

21.9.07 00:38


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