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nothing but life
UnSicherheit

Ich fühle mich unsicher. Das kenne ich nicht. Es macht mir Angst. Das kennst wohl jeder. Ich bin noch jung und trotzdem grüßt mich manchmal das Murmeltier, wenn ich morgens meine Milch trinke. Ich bin leidenschaftlicher Milchtrinker. Das schon seid vielen Jahren. Es ist schon eine Art Gewohnheit geworden. Selbst wenn es arschkalt draußen ist und die Heizung nicht in Gang kommt, mache ich mir einen Tee oder Kaffee und dazu immer noch meine Milch. Gewohnheit eben, aber ich beklage mich nicht. Denn das ist das, was ich kenne und ich komme klar damit.


Ganz anders mein Leben zur Zeit. Meine Charakterzüge ordnen sich neu. Regressive werden dominant und verändern mich. Eigentlich glaube ich nicht daran, dass sich Menschen wirklich verändern können, es sind die veborgenen Wünsche, die sich bei Gelegenheit in den Vordergrund drängen. Ich habe eine große Veränderung in letzter Zeit erlebt. Danach dachte ich, endlich mal an mich zu denken und nur das zu tun, wozu ich lust habe. Dabei ist mir nur ein Fehler unterlaufen: Ich lebe nicht alleine auf dieser verdammten Welt! Die anderen sind da. Und ich muss mich mit meinen Mitmenschen auskommen, ob ich will oder nicht. Und meine Entscheidungen betreffen eben nicht nur mich, sondern beinflussen auch das Kollektiv, das mich umgibt.


Ich versuche mich zu entscheiden, ob ich an der nächsten Kreuzung links oder rechts gehen soll. Rechts, den alten Weg, so wie ich bisher klar kam und meine Rolle in meinem Umfeld warnehmen konnte. Oder links, der neue Mensch, den ich in den letzten Monaten kennengelernt habe. Ich weiß es noch nicht, aber die Entscheidung rückt näher.

Bis demnächst

10.10.07 00:15
 


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