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nothing but life
UnSicherheit

Ich fühle mich unsicher. Das kenne ich nicht. Es macht mir Angst. Das kennst wohl jeder. Ich bin noch jung und trotzdem grüßt mich manchmal das Murmeltier, wenn ich morgens meine Milch trinke. Ich bin leidenschaftlicher Milchtrinker. Das schon seid vielen Jahren. Es ist schon eine Art Gewohnheit geworden. Selbst wenn es arschkalt draußen ist und die Heizung nicht in Gang kommt, mache ich mir einen Tee oder Kaffee und dazu immer noch meine Milch. Gewohnheit eben, aber ich beklage mich nicht. Denn das ist das, was ich kenne und ich komme klar damit.


Ganz anders mein Leben zur Zeit. Meine Charakterzüge ordnen sich neu. Regressive werden dominant und verändern mich. Eigentlich glaube ich nicht daran, dass sich Menschen wirklich verändern können, es sind die veborgenen Wünsche, die sich bei Gelegenheit in den Vordergrund drängen. Ich habe eine große Veränderung in letzter Zeit erlebt. Danach dachte ich, endlich mal an mich zu denken und nur das zu tun, wozu ich lust habe. Dabei ist mir nur ein Fehler unterlaufen: Ich lebe nicht alleine auf dieser verdammten Welt! Die anderen sind da. Und ich muss mich mit meinen Mitmenschen auskommen, ob ich will oder nicht. Und meine Entscheidungen betreffen eben nicht nur mich, sondern beinflussen auch das Kollektiv, das mich umgibt.


Ich versuche mich zu entscheiden, ob ich an der nächsten Kreuzung links oder rechts gehen soll. Rechts, den alten Weg, so wie ich bisher klar kam und meine Rolle in meinem Umfeld warnehmen konnte. Oder links, der neue Mensch, den ich in den letzten Monaten kennengelernt habe. Ich weiß es noch nicht, aber die Entscheidung rückt näher.

Bis demnächst

10.10.07 00:15


Lernlustfrustation

Seit Stunden hock ich nun über Stoff, der total trocken ist, den ich aber unbedingt brauche, um meine nächste Klausur zu bestehen. Nur leider habe ich überhaubt keine Lust zu lernen, im Moment hab ich wirklich besseres zu tun, z.B. nix! Das is nämlich meine Lieblingsbeschäftigung, einfach nix tun und da sitzen und sich berieseln lassen.... Aber die Pflicht ruft!

Ja, das war nur ein kurzer Hilfeschrei in die Welt, um mir wieder klar zu machen, dass lernen vielleicht dich nich unbedingt das schlimmste auf der Welt is, wenn ich mir wieder meine Nachbarn anschau.... Frei nach dem Motto: Schule is doch besser als Arbeit!

 

bis demnächst 

11.10.07 16:01


Sprache ist ein zu schützendes Gut!

Oh ja! Richtig gehört! Soll ich mich jetzt wieder aufplusternd über sprachliche Divergenzen äußern, die unseren Altag so durchziehen. Nein. Es geht mir allein um diejenigen, die mit mir die Sprache als eine tolle Sache betrachten. Und vor allem die deutsche Sprache! Ich habe nichts gegen andere Sprachen, Englisch spreche ich fließend und englische Literatur ist ein muss für jeden Linguisten, naja, nich alles, aber einiges. Aber darum gehts heute ja garnicht. Worauf ich hinaus will ist, dass die deutsche Sprache sehr schwer zu bedienen ist. Kaum eine andere in der Welt hat so viele Regeln und Unterscheidungen. Nun, ich kenne nich alle, aber zumindest im romanischen Raum kann ich das fast versichern. Und auch Japanisch, mal von der Intonation abgesehen, hat viel einfachere Regeln als das deutsche.

 

Somit ist es also kein Wunder, dass immer mehr Menschen dazu neigen, sich der vernünftigen Benutzung des Wortes zu entziehen. Nun, man kann es ihnen auch kaum verübeln. Aber macht doch bitte mal folgendes Experiment: Wie jedes weiß (wissen sollte), besteht ein Satz mindestens aus einem Subjekt gefolgt von einem Prädikat. Nun, hört eure Mitmenschen an, lauscht ihren Menomen und überprüft dann selbst, ob da vollständige Sätze in den Raum hallen. Meistens eher nicht. Was auch nicht so schlimm ist, schließlich ist es ja gesprochen.

 

Aber man sollte nicht außer Acht lassen, warum die Menschheit sich der Sprache bedient! Informationsaustausch. Nichts anderes. Ich arbeite im Dienstleistungsgewerbe und da muss ich unter adnerem mit meinen Kunden reden, eigentlich fast nur. Und wenn da Jemand nun hineinstolziert und mir seinen Namen nennt, muss ich fast jedes Mal nachfragen. Nun, meine Ohren sind gewaschen also wird es wohl an der Ausprache meines Gegenübers liegen. Und genau da liegt das Problem. Sie können es einfach nicht. Ein Genuschel aus tausend Lautverschiebungen erreichen mich und daraus soll dann Schulze herausgefiltert werden. Na klar doch.

 

Auf der anderen Seite sind es genau diese Leute, dich mich schwärmen lassen, wenn es denn doch mal zu rethorischen Ergüßen auf hohem Niveau kommt. Ich bin Wortwirtzfanatiker. Ja, ich liebe es. Leider bin ich selbst nicht so gut in der Lage sowas zu kontruieren, aber ich bewundere die Wortkunst der Könner. Und das beinahe euphoorisch. Am höchsten Punkt meiner Begeisterung komm ich allerdings wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, genau dann, wenn mein Nachbar sagt: "Was hat er damit gemeint?"

 

Das musste einfach mal von der Seele. Vielleicht versuche ich meinen nächsten Beitrag stilvoll zu gestalten, als eine Art Homage an die Grundlage unseres modernen Lebens: Die Sprache.

 

bis demnächst. 

16.10.07 00:06


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