Dawn To Dark - Template
nothing but life
Aller Anfang is schwer

Die ist er also, mein erster Blog Eintrag.

 Tja, so schwimme ich als Spätzünder mit auf der Welle der "Privatisierung" des Internets. Meine Gründe sind allerdings weniger tiefgründig, als man es mir wohl nachsagen würde. Einzig die Faulheit hat gesiegt, nicht den Bleistift in die Hand zu nehmen und meine Hand kaligraohisch über Papier kreisen zu lassen. Nun denn, dieser Blog sieht noch ziemlich nach Standard aus. Das muss sich wohl ändern, denn Individualismus schätze ich sehr, auch der Faulheit zum Trotz.

Ursprünglich habe ich geplant, einen Anonymen Blog einzurichten, so dass niemand aus meinem Umfeld das hier lesen kann. Dann stellt sich doch aber die Frage, warum ich nicht einfach ein Textverarbeitungsprogramm geöffnet habe und alles lokal auf meinem PC ablege. Die Antwort ist einfach: Es besteht Mitteilungsdrang meinerseitz. Ich möchte mich der Welt mitteilen und ich will auch gelesen werden! Also hab ich mich zu einem halbanonymen Blog entschieden. Dieser Blog wird durchaus verbreitet, und diejenigen die mich kennen, werden es auch wissen das dies hier zu mir gehört, aber ich werde meine Identität hier nicht preisgeben. Namen und Städte und sonstige Angaben können, müssen aber nicht der Realität entsprechen.

So, nachdem ich also das Kleingedruckte abhenandelt habe, versuche ich mal, diese Seite ein wenig auf Trap zu bringen. 

19.9.07 10:51


Schon besser;)

So, nach anfänglichen miserfolgen habe ich es geschafft, ein einigermaßen gutes Layout zu gestalten. Der Platz rechts muss noch gefüllt werden, da werd ich mir dann bei Gelegenheit noch was einfallen lassen. Ansonsten hat sich in meinem Leben nicht viel getan, aber als Anlehnung an den Titel wird es also ab jetzt in unregelmäßigen abständen etwas über mich zu erzählen geben, mal sehen was sich so tut.

 

Bis dahin, gutn8

21.9.07 00:38


Leben und leben lassen

Ich gehe fremd. Ich gestehe das ganz offen, denn heute sitze ich nicht an meinem PC zuhause sondern an dem meines Kumpels. Ja, so kommt es schließlich, dass ich das in kauf nehme um dennoch einen blog abzusetzen. Es macht mir also spaß! Aber jetzt muss ich schon wieder, bis demnächst.
21.9.07 22:08


Wenn Geistesabwesenheit zur Gewohnheit wird

Kennt das vielleicht jemand? Diese beständige Gefühl, immer und verdammt nochmal immer wieder die falschen Entscheidungen zu treffen? Dieses Gefühl, hätte man sich hier und da doch bloß anders entschieden, dann wäre man heute besser dran als man es gerade ist? Doch woraus resultieren solche Gedanken? Warum denkt man immer, es müsse einem noch besser gehen? Nun, eine Antwort liegt sehr nahe, und zwar dann, wenn man sich schlecht fühlt. Und vol allem dann, wenn diese negative Serie die man vermeintlich hat, aus diesen falschen Entscheidungen der Verganenheit hervorgeht. Ich fühl mich eigentlich fast ständig so. Dieses "was wäre wenn"-Gefühl steigert sich bis in eine Sucht hinein.

Wovon ich eigentlich berichten wollte, sind die zahlreichen Hohlkörper, die mich tag täglich umgeben. Sie reden mit mir, aber mein Mitteilungsdrang hält sich diesen Individuen gegenüber doch eher in Grenzen. Aber sie schnallen es nicht. Auf der andern Seite habe ich auch keine Wahl, denn es sind sclhießlich Kunden, und ich der im Dienstleistungsgewerbe tätig ist, wird dafür bezahlt sich damit auseinderzusetzen. Und wer auch mal hinterm Tresen gestanden hat, weiß genau wovon ich gerade hier berichte. Aber gegen diese Art von Mitgliedern der Gesellschaft kann eben nichts machen. Aber das allerschlimmste ist, dass ich gerade aus dem Fenster sehe und feststellen muss, dass genau solche Geistlosen sich in unserem Mehrfamilienhaus eine Wohung genommen haben. Schon schlimm genug mit dem ganzen Rest hier auszukommen und jeden Tag diese reality GZSZ-Kacka mitzumachen. Ich glaube, ich versinke in Melankolie, und das bis zum nächsten Blog. In tiefster Dankbarkeit meiner Leser gegenüber: bis demnächst.

22.9.07 19:13


Grillen grillen wohl eher nicht

Wo sind wir denn nur gelandet? Kann mir das mal einer sagen? Ist das tatsächlich der Platz im Universum, wo sich schon seid 10000 Jahren intelligentes Leben tummelt? Ich bezweifle das doch sehr stark!

 Ich meine, letztens war ich meine Verwandten besuchen. Die sind vor Jahren raus aufs Land gezogen um die Freiheit zu genießen, die so ein Landleben mit sich bringt. Nur haben sie wohl vergessen, dass es nicht nur reicht seinen Wohnraum ins Freie zu legen, nein auch der Geist sollte frei sein, aber davon will ich garnicht erst anfangen. Ich will nicht davon anfangen, dass dort sich ein Kneipenleben entwickelt und Neugeborene ein fester Bestandteil dieser Welt sind. Ich will nich davon anfangen, dass die Eltern sich hinter vorgeschobene Krankheiten der Kinder stellen um ihre eigene Unfähigkeit zur Erziehung zu vertuschen. Ich will nich davon anfangen, dass man mit 6 Jahren doch eigentlich sprechen können sollte, und zwar in Sätzen, so mit Tuwörtern und so.

 Aber dies scheinen alles utopische Wünsche zu sein, man wird angesehen wie das 8te Weltwunder. Bi sich schließlich eine gähnende Leere ausbreitet die von zwei Polen aufgespannt wird: Auf der einen Seite ist die Fassungslosigkeit, das es unserer Gesellschaft nicht gelingt solche Misstände abzufangen und auf der anderesn Seite herrscht Unverständnis darüber, was denn genau eigentich gemeint sei, so allgemein gesagt. Hä? bin ich denn jetzt völlig mischugge? Ja ne, schon klar, was ich denn wohl meinen würde, so allgemein. Die Leere hatte sich wohl offensichtlich in den Köpfen der anderen eingenistet und sich dort sehr wohl gefühlt.

Langsam fühle ich mich einsam. Richtig einsam, quasi LOST, nur das es hier keine anderen gibt, ich bin wirklich allein. Das komische ist, dass ich dabei nicht mal depressiv werde. Ich habe keinen Partner mehr, bin also allein, und meine Mitmenschen leiden förmlich, wenn sie Gespräche mit mir führen müssen. Es gibt kaum Leute, die mich wirklich verstehen und das ist ein Jammer. Unsere Gesellschaft ist infantil, so kommt es mir vor und ich als Opa mitten drin. Das mag überheblich klingen, aber es scheint fast wirklich so.

Ich hatte erst letztens eine Disskussion über die Intgelligenz eines MItmenschen. Ich sagte meinen Gegenüber, dass dieser jemand für sein Altereinfach zu intelligent sei und deshalb nicht verstanden werden kann, von wem denn auch. Darauf bekam ich dann die Frage, ob ich diese Person damit als dumm bezeichne. Ich weiß, so gehts mir jeden Tag!

Und dann ist da noch das gute Ding der Sprache! Kaum einer beherscht diese noch. Es ist fast, als ob man sich mit Schlagwörtern unterhalten müsste, um seine Forderung zu untermauern. Von sinnfreien Füllwörtern wie Alter, Ey und Jo und allen Kombinationsmöglichkeiten mal abgesehen. Selbst wenn solche Ausdrücke filtern würde, lauscht wirklich mal euren Gegenüber, was da an Information wirklich drin steckt. Ich reg mich jetzt zu sehr darüber auf, dass die meisten nich mal richtig konjugieren können und wohl gerade noch auf eine Party sind. Blutende Ohren bekommt man davon. Egal, ich habe zumindest schon mal eine Person gefunden, die sich mit Wortwitz auseinandersetzt und diesen auch versteht und ich finde es herrlich sich mit dieser Person zu unterhalten und es erfreut mien Gemüt bis ins unermessliche, dafür bin ich sehr dankbar.

Abgesehen davon, bis demnächst. 

27.9.07 00:07


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